• Michael Wyser

Die Macht der "Sternchenbewertung".

Aktualisiert: März 2

Kundenbewertungen sind zu einem festen Bestandteil im Internet geworden, insbesondere im E-Commerce. Überall können Kunden ihren "Senf" zu Produkten, Bestellablauf & Co abgeben. Prinzipiell ein gutes Konzept, denn es erhöht die Transparenz hinsichtlich der Qualität von Produkten und Dienstleistungen. Doch leider gibt es im World Wide Web kaum eine Funktion, die nicht auch für manipulative Zwecke missbraucht wird. So sind gute Bewertungen vielerorts gekauft und schlechte Bewertungen sollen der Konkurrenz das Geschäft vermiesen, obwohl diese völlig haltlos und frei erfunden sind. Ein Problem, das sich vor allem bei den berühmten Sternchenbewertungen von Google bemerkbar macht. Laut neuester Erkenntnisse sind hier rund ein Viertel aller Rezensionen gefälscht!


Die Sternchen zur Bewertung eines Unternehmens, Produkts oder einer Dienstleistung sind omnipräsent. Auch wir sind dieser Sternchenbewertung ausgesetzt - egal ob wir dies wollen oder nicht. Und leider haben auch wir einige ungenügende Google- Bewertungen in unserer "Sternebilanz". Das ist für uns äusserst ärgerlich und frustierend, weil wir diese Negativbewertungen als ungerechtfertigt taxieren und weil wir nur ungenügende Möglichkeiten haben darauf zu reagieren. Da sich schlechte Kritik bekanntlich schnell herum spricht ist das mehrfach ärgerlich. Insbesondere auch weil viele Nutzer fast ausschliesslich auf diese Sternchenbewertung vertrauen.


Ein Grossteil insbesondere der Google-Negativbewertungen sind Fake-Bewertungen. Solche Rezensionen sind unlauter, gemein moralisch und ethisch absolut verwerflich. Für uns sind dies aber vorallem auch "Fruststernchen", weil wir - Stand heute - keine rechtlichen Möglichkeiten haben uns dagegen zu wehren - leider.


Wie gehen wir mit "Sternchen" um? Noch nehmen wir jede Bewertung ernst. Zu jeder Sternchenbewertung nehmen wir Stellung resp. antworten dem Bewerter oder der Bewerterin, sofern das überhaupt möglich ist. Für positive Bewertungen bedanken wir uns. Bei Negativbewertungen fragen wir konkret nach den Gründen für die ungenügende Bewertung. Bisher haben wir bei negativen Google-Bewertungen noch keine einzige Antwort auf unsere Fragen erhalten. Keine Antwort ist auch eine Antwort. Das heisst, für uns sind das ganz klare Fake-Bewertungen. Leider kann der "Sternchenleser" auf den ersten Blick nicht zwischen Lüge und Wahrheit unterscheiden und das Porzellan ist eh schon zerschlagen.


Der Bewertungsirrsinn mit welchem alles und jedes bewertet wird ist ist eine weitere negative Seite des Internet. Weil kaum jemand kritisch hinschaut wird gelobt, gelogen, gefälscht und behaupet. Das ist irre, aber es funktioniert und wer nicht bewertet wird, existiert nicht.

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